Spiegeleier-Kuchen

Manchmal ist es gar nicht so übel, sich von der Werbung beeinflussen zu lassen. Den backaffinen Lesern unter euch ist sicher schon die neue Sanella-Werbung aufgefallen, in der man am den Entstehungsprozess eines leckeren Osterkuchens bewundern darf. Und genau der Kuchen hat es mir letztes Wochenende doch mehr als angetan. Deswegen habe ich den Rührbesen und den Dosenöffner geschwungen und den Spiegeleierkuchen ausprobiert.


Für den Kuchen braucht man nicht besonders viele Zutaten auch keine besonderen Back-Kenntnisse. Also mal wieder etwas für Jederman. Besonders toll macht sich der Kuchen natürlich auf einer schönen Oster-Kaffeetafel und vor allem Kinder sind sicher ganz begeistert von den süßen Spiegeleiern.


REZEPT

  • (leicht adaptiert) Spiegeleikuchen: Sanella

ZUTATEN

(genügen für ein normales Backblech, ergeben etwa 16 Stück)

Für den Teig:
  • 1 große Dose Aprikosen (820 g)
  • 200 g Butter (oder eben Sanella, ich bin aber überzeugte Butter-Bäckerin)
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
Für die Creme:
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver zum Kochen
  • 100 g Zucker
  • 500 ml Milch
  • 400 g Schmand
  • gemahlene Vanille


ZUBEREITUNG

{Teig}
  • Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen
  • Die Aprikosen abtropfen lasse, dabei den Saft auffangen. 125 ml davon abmessen und beiseite stellen.
  • Butter und Zucker einige Minuten lang schaumig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren, jedes etwa 30 Sekunden lang. Vanilleextrakt hinzufügen.
  • Mehl, Backpulver und Salz sieben und mischen. Abwechselnd mit dem Aprikosensaft zu den feuchten Zutaten geben und alles nur solange rühren, bis der Teig glatt ist.
  • Die Masse auf dem Backblech verteilen, glatt streichen und 20-25 Minuten backen. Den Kuchen dann auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

 

{Creme}
  • Puddingpulver mit dem Zucker mischen und 6 EL der Milch hinzufügen. Alles glatt rühren.
  • Die restliche Milch zum Kochen bringen und vom Herd ziehen. Puddingpulver unter Rühren einfließen lassen. Nochmals gut aufkochen lassen und dann abkühlen lassen. Dabei aber immer wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet.
  • Ist die Masse nur noch max. lauwarm den Schmand unterrühren. Dann die Creme auf dem Kuchen verteilen und die Aprikosenhälften drauf setzen. Zum Schluss die gemahlene Vanille darüber streuen. Den Kuchen nun im Kühlschrank etwa 1 Stunde fest werden lassen. Fertig!


Der Kuchen schmeckt einen Tag später übrigens noch besser! Dann ist die Creme richtig schön fest und der Teig nochmal gut durchgezogen. Wer mag, kann die Stückchen auch in Form von Spiegeleiern ausschneiden, das macht dann sicher nochmal mehr her. Aber er schmeckt auch so vorzüglich. Ein Kuchen, den es bei uns sicher öfter geben wird!

Kommentare:

  1. hmm der sieht aber lecker aus.... aber fast noch besser gefällt mir die tolle kuchengabel ^^

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  2. Die Bilder und die Vorgehensweise haben mir sehr gut gefallen.

    lg,
    Sina

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  3. das rezept hab ich schon lange gesucht, der kuchen wird gemacht, mal sehen, wie er uns mundet ;-)
    LG Nicole

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  4. Der Kuchen hat klasse geschmeckt und nach der Creme kann man süchtig werden! Der Boden eignet sich bestimmt auch für Obstkuchen bzw. könnte man das Rezept für den Boden nehmen, dem Boden Früchte wie Kirschen oder Mandarinen hinzufügen und dann den Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder mit Zuckerguss bestreichen.

    LG
    Ann-Christin

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