Kokos-Macarons mit weißer Schokoladen-Ganache

Seitdem Macarons und ich Freundschaft geschlossen haben, bin ich unsterblich in die kleinen süßen Dinger verliebt. Ich mag ihre Farbenfreudigkeit, ihre Zartheit und ihre Dekadenz, mit der sie einfach jedes Kuchenbuffet verzaubern. Bei mir dürfen sie gerade auf Sweet Tables nicht mehr fehlen. Deswegen gab es sie auch zur Baby Shower Party - natürlich farblich angepasst in hellblau, mint und türkis. Es macht solche Freude, das handliche Mandelgebäck zu vernaschen, dass ich gleich mal ein paar mehr gemacht habe.
Wie immer gilt bei Macarons: Ruhe bewahren, penibelst an die Zutaten halten und hoffen, dass was draus wird! :-)
By the way: hier hatte ich euch ja bereits von meinen Erfahrungen mit Macarons berichtet und einige Tipps und Hinweise gegeben, worauf es ankommt. Schaut gern nochmal vorbei.



REZEPT

ZUTATEN
(genügen für 10-12 Macarons)

Für die Schalen:
  • 45 g gemahlene Mandeln (ohne Schale)
  • 75 g Puderzucker
  • 36 g Eiweiß (etwa ein Ei in Größe L)
  • 10 g feinster Zucker
  • Lebensmittelfarbe (Paste oder Pulver)
  • eine Hand voll Kokosflocken
Für die Ganache:
  • 100 g weiße Schokolade
  • 24 g Schlagsahne

ZUBEREITUNG

{Schalen}

  • Die gemahlenen Mandeln zusammen mit dem Puderzucker im Mixer oder einer elektrischen Kaffeemühle sehr fein mahlen, es dürfen keine Stücke oder Klumpen mehr enthalten sein. Das Puderzucker-Mandel-Gemisch durch ein feinmaschiges Sieb streichen, das ist wirkliche Kraftarbeit, muss aber sein, damit die Macarons glänzen und schön glatt werden.
  • Das Eiweiß etwa eine Minute lang steif schlagen, dann den Zucker untermischen und nochmals 1-2 Minuten schlagen, bis die Masse Spitzen zieht und ein Messerschnitt sichtbar bleibt. Dann die Lebensmittelfarbe hinzufügen und nochmals kurz verrühren, bis die Masse einheitlich gefärbt ist.
  • Das Puderzucker-Mandel-Mehl in drei Teilen unterheben, nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zu flüssig. Die Konsistenz sollte lavaartig sein.
  • Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder eine Macaron-Backmatte spritzen. Damit später aufsteigende Luft keine unschönen Löcher an der Oberfläche verursachen, heben wir das Backblech nun an und lassen es aus etwa 10 cm Höhe ein paar Mal kräftig auf die Arbeitsplatte fallen. Anschließend werden noch die Kokosflocken auf den Hälften verteilt.
  • Die Schalen sollten nun mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur antrocknen dürfen.

  • Den Ofen vorheizen. Da Macarons in jedem Ofen unterschiedlich backen, kann ich euch nur meine individuellen Ofeneinstellungen verraten. Ich heize auf 145°C Heißluft vor und reduzuiere beim Reinschieben des Blechs aus 140°C. Bei mir dürfen sie etwa 18 Minuten im Ofen bleiben, wenn ich merke, dass sie braun werden, reduziere ich die Hitze nochmals um 5-10°C.
  • Sind die Schalen fertig gebacken, sollten sie relativ zügig das heiße Blech verlassen. Dafür einfach das Backpapier oder die Backmatte auf ein Kuchengitter ziehen und die Macaronhälften hier komplett auskühlen lassen. Dann vom Untergrund trennen und jeweils 2 passende Größen zueinanderlegen. 


{Ganache}
  • Die Schokolade hacken. Die Sahne in einem Topf erhitzen, bis sie summert, aber noch nicht kocht. Jetzt die Schokolade hinzufügen und den Topf vom Herd ziehen. Alles verrühren, bis die Masse verbunden ist. Nun sollte sie im Kühlschrank abkühlen und etwas fester werden. Behaltet sie im Auge, denn sie sollte nicht zu hart werden. 
  • Bevor die Macarons gefüllt werden, wird die Ganach nochmals aufgeschlagen, damit sie locker wird. Dann die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf eine Hälfte spritzen, die Schalen dann zusammenlegen, leicht andrücken und fertig ist das dekadente Gebäck. Ich habe die Ganache dieses Mal mit einer Sternentülle aufgespritzt, das hat noch noch mehr Eleganz. :-)


Wer keinen Kokos mag, lässt ihn einfach weg oder ersetzt durch andere passende Zutaten. Wer allerdings Kokos wirklich gern mag, kann die Ganach anstelle von Sahne auch mit Kokosmilch zubereiten oder gar Kokosflocken mit in die Creme geben.

Es grüßt lieb: Mella