Holi-Hola-Holunder - Tag 7: Schokoladentorte mit Holundercreme

Heute kommt das letzte Rezept aus der "Holi-Hola-Holunder"-Reihe. Und soviel kann ich sagen - last is not least. Diese Schokoladentorte ist der Oberhammer. Sie ist so wahnsinnig geschmeidig, schokoladig und holundrig. Wer Holunder nicht so gern mag, kann diese Torte auch mit allen möglichen anderen Früchten zubereiten.
 
Rezept-Quelle: Low Budget Cooking  (hier findet ihr alle fantastischen Rezepte des Blogs, in denen Holunder verarbeitet wurde)
Menge: die hier angegebenen Zutaten genügen für eine Springform mit Ø 24 cm






Zubereitung:

{Teig} Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Holundersaft mit dem Joghurt verrühren. Mehl und Backpulver sieben und mischen, Salz zugeben.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen. Butter und Zucker schaumig schlagen. Die Eier nacheinander hinzufügen und jeweils gut verrühren. Die geschmolzene Schokolade hinzufügen. Abwechselnd Mehl und Joghurt-Holunder-Mischung unterrühren und nicht zu lange rühren. Den Teig entweder auf 2 gleich große Formen verteilen und dann ca. 10-12 Minuten backen. Oder aber alles in eine Tortenform geben und entsprechend länger backen (ca. 20-25 Minuten - Stäbchentest).
Den Kuchen dann komplett auskühlen lassen (wenn nur in einer Form gebacken wurde, muss der Teig dann horizontal halbiert werden, sodass man 2 Böden erhält). 

{Creme} Den Holundersaft aufkochen und die Agartine einrühren. Unter ständigem Rühren ca. 2 Minuten kochen und etwas abkühlen lassen. Dann mit der Mascarpone verrühren.
Um den Boden einen geölten Tortenring legen. Die Hälfte der Creme auf dem ersten Boden verteilen. Den zweiten Boden daraufsetzen und die restliche Creme darüber verstreichen. Für etwa eine viertel Stunde im Kühlschrank parken. 

{Fruchtspiegel} Den Holundersaft aufkochen und die Agartine einrühren. Unter ständigem Rühren ca. 2 Minuten kochen. Leicht abkühlen (aber nicht gelieren) lassen. Den Guss auf der Tortenoberfläche verteilen und erkalten lassen. Fertig!







Wer es etwas süßer mag, der kann die Creme und den Fruchtspiegel noch zuckern, ich habe jeweils noch etwa 50 g Zucker hinzugefügt. Das sollte man allerdings nur machen, wenn der verwendete Holundersaft nicht selbst schon gesüßt ist, mein Saft war naturell.

Für die Wimpelgirladen habe ich asiatische Holzessstäbchen genommen und ein hübsches lila Band daran befestigt. Anschließend habe ich aus farbigem Tonkarton kleine Fähnchen ausgeschnitten und sie daran geklebt. In der Mitte habe ich ein Geschenketikett befestigt, auf dem ein Holunderdolden-Stempel seinen Platz gefunden hat.

Girlanden-Material:
  • Holz-Stäbchen: asiatische 1x-Essstäbchen
  • Schleifenband, Anhänger, Stempel "Holunderdolde", Tonpapier: Casa di Falcone

Es grüßt lieb: Mella