Holi-Hola-Holunder - Tag 6: Süß-würziges Holunder-Chutney

Bei diesem Rezept habe ich noch lange während der Zubereitung noch überlegt, ob ich es euch wirklich präsentieren werde können. Bei der Zubereitung schätzte ich einige Schritte als misslungen ein, doch am Ende fügte sich alles zu einem harmonischen Gesamtprodukt. Meine Wohnung roch zwar noch 2 Tage lange nach Essig, aber wenigstens hat es sich schlussendlich gelohnt. Achja - und meine Finger werde ich beim nächsten Chili-Schneiden in dicke Handschuhe packen, statt noch stundenlang an allen Körperstellen brennende Schmerzen zu erleiden, die ich zuvor nichtsahnend mit den (bereits mehrfach gewaschenen) Chili-Fingern berührt hatte.
Falls ihr das Rezept ausprobiert, bitte ich euch, nicht zu verzweifeln, alles hat seine Richtigkeit - nein, ihr müsst die mit Holunderbeeren vermengten Zuckerklumpen nicht in den Müll hauen - alles wird gut. :-)

Rezept-Quelle: lecker.de
Menge: die hier angegebenen Zutaten genügen für etwa 600 ml Chutney






Zubereitung:

Die Chilischote abwaschen und in kleine Stücke schneiden, die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Vanilleschote halbieren und mit der Rückseite des Messers das Mark herauskratzen.
Den Zucker mit etwas Wasser in einem Topf karamellisieren lassen. Holunderbeeren, Chilistücke, Zwiebelwürfel, Thymianstiele, Senfkörner, Vanillemark und -schote, Nelken, Essig und 1 Prise Salz zugeben und ständig rühren, bis der Zucker abgelöscht ist und sich alles verbunden hat. Dann etwa 25-30 Minuten einkochen. Die Rosinen unterrühren und weitere 2-3 Minuten köcheln lassen. Das Chutney sollte am Ende eine streichfähige Konsistenz haben. Ist diese erreicht, können der Thymian und die Vanilleschote herausgenommen werden und das Chutney in heiß ausgespülte Gläser füllen. Diese gut verschließen. Fertig!





Das Chutney passt gut zu Käse oder als Beilage für Fleisch und Wild, oder zum Verfeinern von Soßen. Für schwache und sensible Zungen ist das Chutney eher nicht geeignet, da es doch recht scharf ist. Ich selbst zähle mich auch zu den Menschen, die scharfes Essen nicht so gern mögen. Allerdings muss ich hier sagen, dass es eine relativ angenehme Schärfe ist, die schon nach kurzer Zeit wieder nachlässt. Natürlich kann man die Menge an Chili oder Senfkörnern auch reduzieren, wenn man es noch milder möchte. 

Verpackungs-Material:
  • Aufkleber, Etikettenanhänger, Stempel "Holunderdolde" und Stempel "Leckerei aus Holunder", Schleifenbänder: Casa di Falcone (Stempel auf Anfrage)
  • Gläser und Stoffhaube: Gläser und Flaschen

Es grüßt lieb: Mella